Ein
neuer Service von Slack, Slack Connect, ermöglicht leichtere Zusammenarbeit
über die Grenzen eines Unternehmens hinweg. Mitarbeiter von bis zu 20
unterschiedlichen Organisationen können im Slack Connect an gemeinsamen
Projekten arbeiten. Damit adressiert Slack ein wirkliches Problem aller Kollaboration-Tools.
Man benötigt ein Konto bei jedem Unternehmen, um an gemeinsamen Projekten zu
arbeiten. Man muss dann ständig zwischen einem Konto und anderen in dem
gleichen Tool umschalten, um auf Projektdaten zuzugreifen und an den Chats
teilzunehmen. Slack Connect sollte dafür eine Erleichterung verschaffen.
Slack verspricht auch die Abschaffung von E-Mail. Slack Connect ist laut dem Unternehmen ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Email wird aber sicher auch Slack Connect überleben. Nicht einmal WhatsApp, welches kostenlos für alle verfügbar ist, hat geschafft, SMS vollständig zu ersetzen. SMS wird noch immer von vielen Leuten benutzt, weil es eine universelle Kommunikationsmethode ist, die jedem Smartphone-Benutzer zur Verfügung steht.
Ja, ein Teil der Kommunikation wird sich
sicherlich zu den Kollaboration-Tools verlagert. Sehr viele
Kommunikationspartner, mit denen man Informationen austauschen will, sind aber nur
über E-Mail erreichbar. Weder Slack noch andere solche Tools sind jetzt und
werden in naher Zukunft von wirklich allen Menschen benutzt. E-Mail bleibt also
noch länger mit uns, weil es ein universelles Kommunikationsmedium ist. Leider
gibt es für Kollaboration keinen solchen offenen Standard, welches die
Zusammenarbeit aus unterschiedlichen Tools ermöglichen würde.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen