Amazon automatisiert alles - sogar die Menschen!


Einer der Erfolge von Amazon baut auf perfekten Abläufen auf. Alle Abläufe bei Amazon sind auf ein Ziel ausgerichtet - die Kundenzufriedenheit. Um das Ziel zu erreichen werden alle Prozesse und Abläufe ständig beobachtet, gemessen und dann verbessert. Beste Qualität erreicht man natürlich dann, wenn man alles automatisiert. Das versucht natürlich auch Amazon und setzt überall, wo es möglich ist, diverse Roboter und Automaten. Technologische Automatisierung ist der Gipfel der Perfektion. Vollständige Automatisierung der Prozesse und Abläufe ist mit der heutigen Technologie aber noch nicht möglich. Unternehmen wie Amazon müssen noch immer Menschen in Arbeitsprozessen einsetzen, die bei weiten nicht so perfekte, automatisch arbeitende Roboter sind. Damit die beschäftigten Menschen zu den perfekt angedachten, fast vollständig automatisierten Abläufe gut passen, werden sie kurzerhand in die menschlichen Roboter umgewandelt. Menschen sollen also so arbeiten, als ob sie ein Teil der Technologie wären. Die Lage am Arbeitsmarkt zwingt offensichtlich viele Menschen, solche Job anzunehmen und sich 8 Stunden oder auch länger pro Tag wie ein seelenloser, stumpfer Automat behandeln zu lassen.

Die Verwandlung der Mitarbeiter in automatisch wirkende Roboter ist der erste Schritt der vollkommenen Automatisierung der Verkaufsprozesse. Es ist aber nur die Frage der Zeit, bis Unternehmen wie Amazon auch uns Kunden in kaufende Automaten verwandeln. Letztendlich ist unsere menschliche Spontanität und Unberechenbarkeit auch ein Störfaktor für ein perfekt funktionierendes Unternehmen.

Das Buch des Lebens


Es ist unglaublich, wie schnell die Entwicklung von Wissenschaft und Technologie derzeit ist. Fast jeden Tag erreichen uns neue Informationen über bahnbrechenden Entdeckungen und Entwicklungen. Es ist wirklich schwierig, die Übersicht über Neuerungen zu behalten und sich halbwegs gut zu informieren. Wir müssen uns aber auf die weitere Beschleunigung einstellen. 

Künstliche Intelligenz und Genetik sind zwei spannende und sich rasant entwickelte Bereiche, die für die Zukunft enorm wichtig sind. Wie schnell wird dann Entwicklung dieser Bereiche sein, wenn man die künstliche Intelligenz in der Genetik anwendet? 

Genau das haben etliche Gruppen von Forscher vor. Sie wollen die Methoden des „Machine Learning“ für die Genom-Analyse anwenden. Jamie Metzl präsentierte diese Ideen bei der Singularity University Exponential Medicine conference in November 2018. Machine Learning wird den Wissenschaftler helfen, noch schneller herauszufinden, welche Gen-Kombinationen für welche Eigenschaften und Krankheiten verantwortlich sind. Einige Staaten planen gerade die Erbgut-Entschlüsselung von Millionen Bürger und Bürgerinnen. Diese Information wird dann mit den Krankheitsgeschichte dieser Personen kombiniert. Machine Learning hilft, diese enorme Menge der Daten zu analysieren. 
Am Ende wird man herausfinden, welche Gen-Kombinationen welche Krankheiten verursachen und auch welche Gene für welche Eigenschaften verantwortlich sind. Das wiederum ermöglicht die gezielte Manipulation von Embryonen, um diese Krankheiten auszuschließen. Das ist aber erst der Anfang. Mit Kenntnis der Gene, die für bestimmte Eigenschaften verantwortlich sind, sind die Designer Babys der nächste logische Schritt. 
Jamie Metzl sprach etwas auch über die Geschichte der Genetik. Mir gefällt sein vergleich der Genetik zu dem Buch des Lebens. 1953, nach der Entdeckung von Doppel-Helix-Struktur von DNA haben die Menschen das Buch des Lebens entdeckt. 2003, nach der Entzifferung des menschlichen Genoms, hat die Menschheit gelernt, wie dieses Buch des Lebens zu lesen ist.  Jetzt, im Jahr 2018, sind wir imstande, mit CRISP/CAS9 und IVG Methode, auch ein eigenes Buch des Lebens zu schrieben. 
Das volle Artikel ist hier zu finden: